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Dänemarktour vom 11. bis 12. Juni 2016


                                                   Donnerstag, 16.Jun. 2016

 

Geplant von Rolf und Jørn. Das bedeutet Vorbereitung,  viele Telefonate, Rückfragen usw. Es steckt ne ganze Menge Zeit Arbeit darin. Dafür ein herzliches Dankeschön.

Marktplatz Süderbrarup:

Gabriele, Reiner, Frauke, Christian, Rita, Jochen, Britta, Michael, Arne, Rolf, Lea, Gitti und Rolf

Wassersleben: Rosi, Helmut, Marlene und Hans-Werner

11. Juni 13Grad, frischer Wind

Noch schnell Brötchen holen. Begrüßung, Foto schießen und dann geht es pünktlich um 07:15 Uhr los. Im Rückspiegel sehen wir Britta und Michael auf ihrer Harley. Michael lässt die Sirene aufheulen und weckt das verschlafene Süderbrarup. Als letzter fährt Christian mit seinem Wohnmobil. Der Rosengard ist schon ein bisschen träge und schnauft, so dass er auf dem Trailer mitfahren darf. Lea, unsere Telefonistin ist noch müde, aber Kuscheldecke und Hundi sind mit, alles ist ok. Die Straßen bis Flensburg sind Menschenleer, entspanntes fahren, keiner geht, wie so oft, verloren. Toilettenpause Parkplatz Wassersleben. Begrüßung und um 08:05 Uhr geht es weiter zur Grenze. Kontrolle, aber wir werden alle durchgewunken. Geldumtausch…. Probleme. Meine Post Card nimmt der Automat nicht. Marlene gibt mir 1000 Kronen Kredit. Es ist die Karte von Hans-Werner … das wird teuer.  „Können wir weiter fahren“, fragt Rolf. „Du Chef“, sagt Hans-Werner. „Zu Hause bin ich der Boss“, sage ich. Dazu äußere ich mich nicht erfolgt der Kommentar von Hans-Werner. Dann los. Es ist 08:30 Uhr. H.W. grübelt … ich glaube wegen der Rückzahlung.“ Hoffentlich bist du nicht Klint“. Kenne ich nicht.

Blauer Himmel … Wolken wie Watte begleiten uns. Mohn- und Kornblumen wiegen sich im Wind, es sieht aus, als ob sie uns zuwinken und gute Fahrt wünschen.

Per Facebook meldet sich Henrik Holm und wünscht uns gute Fahrt und wir sollen aufpassen, dass wir keine Beulen bekommen. Tankstelle? Jaaa…. Alle 100 km. Eine Ehrenrunde, vertan sprach der Hahn (Taube). Wir suchen einen Rastplatz wo wir frühstücken können. Endlich ein schöner Platz, den wir ansteuern. Wir frühstücken in gemütlicher Runde. Lea verteilt Haribo, H.W schleicht sich 2x ran. Zinsen für den Kredit. „Kredithai“ sagt Helmut. „Ihr seid alle doof, Marlene auch“. Schlagwort von H.W. So geht es lustig weiter. Rolf stöhnt: „Gitti, was hast du alles zum Essen eingepackt. Viel zu viel“.  Um 09:50 Uhr geht es weiter Richtung Treffpunkt Vejen. Wir kommen an Tannenbäumen vorbei, die Weihnachten in Deutschland verkauft werden. Sehen schon richtig gut aus. Vojens – 403 – alle weg. Zwangspause. Helmut dreht um. Es ist 10:00 Uhr. Da, die Motorradfahrer sind in Sicht, es geht weiter. Wie sich später herausstellte, konnte Michael nicht mehr schalten. Kein Problem, er hatte Werkzeug dabei und der Fehler konnte schnell behoben werden.

Wenig Dörfer, viele Koppeln, Vögel begleiten uns ein Stück. Auf einsamer Flur Hundeklip! Krähen, 100te verfolgen uns mit gierigen Augen. 1 Zug -Elektro- fährt geräuschlos etwas abseits von uns in die entgegengesetzte Richtung.

Heckenrosen leuchten in rot und weiß, bei geöffnetem Fenster nehmen wir den lieblichen Duft war. Wir streifen Jels, hier wurde Rolfs Vater 1915 geboren. Seine Eltern befanden sich auf der Flucht von Weißrussland. Wir fahren zu einer Tankstelle. Britta und Michael winken ab. Kein Bedarf an Sprit. Weiter geht’s.

Wir sind am Ziel. Auto Museum Læborg, Autohandel in Vejen.www.Laeborgautohandel.dk
 Telefon: 004540515400

Die „Stumperne“, Søren, Susi, Michael und Rike begrüßen uns freundlich. Als erstes natürlich Toilettengang. Das Toilettenhäuschen sieht aus wie ein kleines Gartenhaus. Drinnen: nur vom feinsten und mit Telefon.  Wir bekommen Kaffee, Selter, Cola und dürfen uns umsehen. Søren sammelt und verkauft alte Autos, die um die Wette glänzen. „Sucht Euch eins aus, wenn ihr Karte habt, könnt ihr kaufen“ lacht er. Auch ein Auto, das wir aus der Fernsehserie die Waltons kennen, ist dabei. Susis Hobby sind Pferde. Susi, die Hunde im Kinderwagen – 1 Hund ist operiert und darf nicht laufen- Lea und ich dürfen mit zur Koppel gehen. Dort zeigt sie ein 3 Wochen altes Fohlen mit ihrer Mutter. Das Fohlen heißt Schokolade. Ein kleiner weißer Fleck, sieht aus wie ein klitzekleines Sahnehäubchen befindet sich auf der Stirn. Lea strahlt und lässt Schokolade vorsichtig an ihrer Hand schnuppern. Herrlicher Sonnenschein, nette Gastgeber, was will man mehr. Wir bedanken uns und um 11:45 Uhr machen wir uns auf den Weg zur Vintage Farm. Michael Boel Olesen, er und Rike sind die Besitzer, fährt vorweg. Vorher erzählt er uns noch, dass er alte Sachen sammelt. „Schrott“ fragt Rolf. Alles lacht. „Wenn schon dann alte Sachen mit Patina … Antiquitäten... schmunzelt Michael.

Der Hafer biegt sich sachte im Wind, plötzlich Stopp. Eine Fahrradgruppe macht sich breit. Langsam geht es weiter. Enge Straßen. „Arne, zieh den Arm ein, sonst bekommst du eine Massage von den Sträuchern“, sagt Lea. Dann Schotterweg, Staub, ein Geräusch, Auspuff?“ Rechts fahren, dann schlorrt der Auspuff nicht auf“, gibt Arne von sich. Gesagt getan.

Um 12:15 Uhr fahren wir auf die Vintage Farm, Michael Boel Olesen, Hyldelund Bakkevej 8, 6650 Brørup, www.vintagefarm, dk, Mobil 61552222

T o l l   !!!

Erstmal Frokostpause. Cola, Fanta, Kaffee alles steht schon bereit. Tische und Stühle vorhanden. Wer will kann draußen, dort gibt es viele Möglichkeiten – Teich, Garten, sitzen. Wir entscheiden uns für drinnen, dort ist es schön kühl. Wir stärken uns. Wir schauen uns um und entdecken, schöne Autos, unrestaurierte Autos, Fahrräder, alles was auf eine Farm gehörte und vieles mehr. Eine Coca Cola Sammlung ist auch dabei. Es gibt sogar einen Coca Cola Fernseher. „Man gut, wir haben nicht so viel Platz, sonst würde mein Michael auch so was haben wollen“, sagt Britta. „Ich bin Jäger“! sage ich und das ist auch gut so.

Um15:20 Uhr verabschieden wir uns und machen uns auf den Weg zum Hotel. Michael bringt uns noch ein Stück. Bei diesen vielen kleinen Straßen, weiß man gar nicht mehr, wo man ist. Dann werden wir von der B+M Eskorte angeführt. Im Tunnel dreht Michael auf. Die Sirene … toller Klang … das dröhnt so schön. Tankstelle … Toiletten- und Tankpause. Wir knabbern kleine Karotten und bieten Christian welche an. „Sehe ich aus wie ein Hase“ ist sein Kommentar, aber Frauke will er eine ins Gesicht stecken. 

Nun fährt Henning vorweg. Wir kommen an Lidl, Aldi, Mc Donalds, Burgerking vorbei. Hennig mit seinen 82 Jahren gehört wohl auch der jüngeren Generation an. Er blinkt nicht! Es geht rasend schnell durch Kolding. Telefonat Hans-Werner/Lea. Das Wohnmobil ist weg. Wir halten, stellen jedoch etwas später fest, dass es eine schlechte Haltestelle ist und fahren weiter. Arne versucht über Handy Christian zu erreichen. Zwecklos. Die Mailboxtante quatscht nur. Wir fahren zum Karolinenimbiss, denn dort gibt es lecker Eis. Vom Wohnmobil keine Spur zu sehen. Anneliese erzählt uns dann aber, dass Frauke und Christan einem Dänen folgten, der energisch zeigte wo es langgeht. Sie sind mittlerweile schon beim Hotel angekommen. Alle Aufregung umsonst.

Es geht weiter. Stände mit Erdbeeren, Spargel und Kartoffeln fordern zum Halten auf. Aber wir preschen weiter Richtung Hotel. Wieder ein Tunnel. Diesmal antwortet Helmut mit seiner Hupe. Auch Rolf ist dabei. Schön laut. Ja, ja, das Kind im Manne. Wir kommen an Fjeldstedt vorbei, Pferde dösen in der Sonne, Mohnblumen leuchten. Dann drückt Helmut plötzlich auf das Gaspedal und überholt Britta und Michael. Eilig, eilig .. Rosi muss bestimmt!

Ankunft im Hotel 17:05 Uhr. Die Zimmerschlüssel werden verteilt. Wir machen uns frisch und treffen uns dann im kleinen Innenhof. Fröhliches Geplänkel. Der Ton zwischen Helmut und Hans-Werner ist freundlicher geworden. „Süßer, ich will dir mal was sagen“ und solche Töne gehen zwischen den beiden hin- und her. Das ist kaum auszuhalten. 18.50 stürmen wird das Restaurant. Menü fast wie vor 2 Jahren.  Nach dem Essen gehen wir nach unten, machen es uns gemütlich, werden aber wieder aufgescheucht. Wir traben der Bedienung hinterher und landen in der Bar mit Billardtisch. Getränke sehr teuer. Trotzdem gute Stimmung. Gabriele und Reiner sind neu im Club und finden alles gut. Wir überreichen unser Gastgeschenk an Jørn. Da er am 14. Juni 70 Jahre alt wird, bekommt er auch noch ein T-Shirt. Er freut sich sehr und zieht es gleich an. In 2 Jahren feiern wir die 25iste Zusammenkunft bei den Dänen, Jørn hat schon einiges geplant. Aber erstmal sind wir 2017 wieder dran. Dann kommen die Dänen wieder zu uns.
 Die Müdigkeit greift um sich und alle machen sich auf den Weg in ihr Zimmer.

12. Juni 2016

Wir treffen uns ab 08:00 Uhr im Restaurant zum Frühstücken. Helmut ist schon da. Immer der erste an der Spritze.  Wir haben Zeit und genießen in aller Ruhe das Frühstück.

Anschließend versammeln sich alle auf dem Parkplatz. Britta und Michael liegen auf dem Parkplatz und hantieren am Motorrad. Kleiner Fehler, wieder schnell behoben. Anneliese überreicht Marlene Kartoffeln, die freut sich und strahlt. Mit Lea wird Seilspringen geübt. Auch die Altherrenriege Rolf und Helmut sind dabei. Bisschen steif die beiden, aber Lea ist glücklich. Wir sitzen auf der Bank und dösen vor uns hin. Fetzenweise bekomme ich mit, dass bei Marlene und Hans-Werner auch schon mal der Feudel geworfen wird. Bei denen ist also auch nicht nur eitel Sonnenschein.  H.W. fragt nach Haribozinsen. Wohlweislich habe ich schon vorgesorgt und Marlene schon 100 Euro zurückgegeben, denn H.W. liebt Haribo. Die Zinsen jetzt nicht mehr so hoch. Lea passt auf wie ein Schießhund, so dass H.W. nicht zu viel von der Süßigkeit bekommt. Er ist etwas gierig. Um 10:05 Uhr Abfahrt zum Vogelpark. Vorher noch: Helmut zu H.W. „hast du die Handbremse angezogen“?“ „Nein, warum“? „Gleich starte ich und puste dich dann weg“.  Uns pustet er auch weg. Es sind 16 Grad, Sonnenschein, etwas bewölkt. Heute fährt der Rosengard auch mit. Er wird noch mit einer roten Rose geschmückt. Frauke ist eine geborene Rosengard. Deshalb wurde der Rosengard erworben.  Wieder befahren wir kleine Straßen, roter Mohn, Wald – angenehm kühl, kleine,  versteckte Häuser in den typischen Farben machen auf sich aufmerksam. Die Margarethenroute ist einfach schön. Dann wieder kurzer Staubweg. Wir sind um 10:35 beim Vogelpark. Wir zahlen 150 Kronen – 20 EUR – Eintritt und werden vom Besitzer und Ebbe begrüßt.

Wir machen uns auf den Rundgang. Ebbe erklärt uns auf Deutsch die verschiedenen Vogelarten. Auf ca. 5 Hektar Land befinden sich ca. 850 Vögel, teils in Käfigen, teils in überdecktem Freilandgehege.  Ebbe kommt aus Hamburg, möchte aber für immer auf Fünen bleiben, da die Lebensqualität hier viel besser ist. Wir wissen ja, dass in Dänemark die glücklichsten Menschen wohnen. Na, ja wir Schleswig-Holsteiner sind nah dran.

Einige meinen, dass der Park ein bisschen ungepflegt ist und bedauern die Vögel in ihren Käfigen. In Dänemark ist vieles entspannter.
Füße tun weh. Es ist warm. Der Kopf schwirrt. Dann kommen wir zum Restaurant. Es ist sehr gemütlich, rotweiße Gardinen, Tischtücher verschönern den Raum. Liebevoll eingedeckt. Wir bekommen Bier, Fanta, Cola zum Essen. Es gibt Hühnchen in Soße, Rosmarinkartoffeln, Salat und frisch dampfendes Weißbrot. Lecker! Etwas später bekommen wir noch Kaffee und kleine Makronen. Alles ist im Eintrittspreis enthalten. Das Essen schmeckte besser als im Hotel, da sind wir uns alle einig. Anneliese und Jørn verabschieden sich, sie müssen nach Sonderburg, da die Enkelin von Anneliese Geburtstag hat. Rita und Jochen fahren noch zu Verwandten nach Faaborg, Frauke und Christian wollen noch ein paar Tage auf Fünen verbringen.

Tschüss und dann geht es Richtung Karoline. Die Strecke ist kurvenreich und hyggelig. Wir erlauben uns noch ein Hot Dog zu essen und dann Schlange stehen beim Eis.  Etwas ungeduldig warten die anderen. Ich bin ganz entspannt. Die Zeiten ändern sich. Früher hielten wir noch an und Heidi kaufte
 Erdbeeren, Kartoffeln und Spargeln. Das musste sein.  Heute geht es zack zack zack, wenns sein muss, nur noch Pinkelpause.

Wir verabschieden uns von den Dänen, die uns bis Karoline begleitet haben und machen uns mit 4 Autos und 2 Motorräder auf den Heimweg.  Wir kommen am Høkkebjerg Rastplatz vorbei, hier haben wir sonst immer auf der Hinfahrt Frokostpause gemacht.  Wir sehen Kühe, die auf der Weide vor sich hindösen, ein einsames Boot im Gras und am Straßenrand einen toten Dachs.

Je näher wir der Grenze kommen, umso mehr verdunkelt sich der Himmel und es wird kälter. Beim echten Norden verabschieden wir uns von Britta, Michael, Marlene, Hans-Werner, Rosi, Helmut, Gabriele und Reiner. Lea ist eingeschlafen. Mit Gewinke machen sich alle getrennt auf den Heimweg.

Ein schönes Wochenende ist zu Ende. Um 17:55 Uhr sind wir zu Hause. Jetzt geht der Stress erst los. Ich hasse es den ganzen Krempel wieder auszupacken und einzusortieren. Rolf weiß das und erledigt das meiste.  Gott sei Dank. Wir sind müde und geschafft. 

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